Wet, wet West Coast

Die Westküste der Südinsel ist geprägt von Regenwald und Fjorden, entsprechend muss es gelegentlich regnen. Und das tat es ausgiebig, als wir da waren. Neben Regen gab es noch eine weitere Konstante während unserer Reise: die schlechte Internetverbindung. Deshalb hier mit einiger Verspätung einmal ein erster Teil, was wir entlang der Westküste alles erlebt und gesehen haben.

Stopp Nr. 1: Hokitika

PH7_2991 Kopie.JPGEs waren unsere schönsten Sonnenuntergänge bislang. Wir sahen sie aus unserem Apartment – nicht mal nach draussen (in den Regen) mussten wir dafür.

PH7_3138 KopieHokitika (the cool little town – Eigenwerbung…) ist ein Nest. Wir landeten zweimal in der Galerie von Jürgen Schacke, der vor vielen Jahren aus Deutschland ausgewandert ist. Falls jemand von euch jemals in Hokitika Halt machen sollte, besucht ihn. Die Gespräche über Fotografie und der Einblick in den Alltag in Neuseeland waren toll.

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Tuis beim Füttern

Stopp Nr. 2: Franz Josef Gletscher

Die Schlechtwetter-Front hatte sich in Hokitika sanft angekündigt. Mit jedem Kilometer, den wir dem Gletscher Franz Josef näher kamen, wurde der Regen heftiger. Mit Regenjacke und -hose machten wir uns schliesslich auf den Weg durchs Tal, hinauf zum Gletscher.

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Oben angekommen hörte es auf zu regnen, und der Gletscher schimmerte blau vor grauem Himmel. Fazit: Gletscher können auch ausserhalb der Schweiz sehr imposant sein – auch wenn wir nach dem Ausflug unsere Kleider über dem Handtuchwärmer im Bad des Motels trocknen mussten.

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Stopp Nr. 3: Te Anau

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Als es für einmal kurz nicht nach Regen aussah, machten wir uns in Te Anau auf, ein kleines Stück des Kepler Tracks zu laufen. Auch hier wurde für Herr der Ringe gedreht und auch hier ist die Realität nochmals märchenhafter als die Bilder im Film.

Wir gingen durch den Wald und stellten uns vor, wie der Location Scout vor einigen Jahren das gleiche tat und alle zehn Meter seinen Kollegen zurief: „Hier, diesen Abschnitt nehmen wir!“ Und dann, ein paar Meter weiter: „Ah, nein, hier, dieses Moos, das ist noch besser.“ Etc, etc, etc.

Von Te Anau aus ging es aufs Schiff. Trotz immer noch schlechter Wettervorhersage buchten wir eine Bootsfahrt in den Doubtful Sound. Wir wollten uns die Fjorde des Nationalparks ansehen, in der Nacht und morgens, wenn noch keine Tages-Touren-Boote unterwegs sind. Aber dazu mehr demnächst.

 

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