Banks Peninsula – bei den Kreuzschiffen

Von Dunedin fahren wir Richtung Norden, der Küste entlang. Unser Ziel ist die Banks Peninsula auf Höhe der Stadt Christchurch. Das Städtchen Akaroa soll ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen sein. Und wer weiss, vielleicht wird das Wetter ja wieder mal besser und wir können wandern gehen…

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Unterwegs machen wir Halt bei den Moeraki Boulders. Noch immer ist offenbar nicht völlig geklärt, wie genau sich diese grossen Kugeln vor langer Zeit bildeten. Eindrücklich sind sie jedenfalls, selbst wenn sie teils auseinandergebrochen sind.

 

Im Örtchen Moeraki – gut fünf Minuten Autofahrt entfernt von den Kugeln – steht eine zweite Attraktion, die in vielen Reiseführern erwähnt wird: Fleur’s Place. Es soll das beste Fischrestaurant des Landes sein.

Wir ergattern zwei Plätze an der Bar, die Tische sind zur Mittags- und Abendzeit auf Monate hin ausgebucht, sagt uns der sehr nette bärtige Barkeeper, danach kritzelt er etwas auf ein Stück Papier, das vor ihm liegt. Es stellt sich heraus, dass es die besten Plätze sind, die es geben kann. Hier sehen wir direkt in die Logistik des Restaurants (wer wird wo hingesetzt, um auch kurzfristige Besucher doch noch platzieren zu können, u.ä.). Wir erleben des Barkeepers Höflichkeit und Meisterhaftigkeit im Vertrösten von Gästen, die mit Reservation kommen, deren Tisch aber noch mindestens 15 Minuten besetzt sein wird. Wir lernen Fleur kennen, die im Service mithilft, überall ein nettes Wort und ein freundliches Lächeln parat hat und Gäste auch mal umplatziert, um doch noch einen Tisch für eine grössere Gruppe freizubekommen. Das mitzuerleben war fantastisch, amüsant und beeindruckend. Chapeau!

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Aussicht auf das Restaurant Fleur’s Place. 

Aber der Fisch hat alles getoppt. Es ist unserer Ansicht nach nicht der beste Fisch Neuseelands, sondern der beste, den wir je gegessen haben. Und wer uns kennt, weiss, wir essen viel Fisch.

Nach diesem Mittagessen ging es glücklich weiter.

 

 

 

In Akaroa fanden wir im ersten Hotel an der Strandpromenade Unterschlupf. Es regnete weiter. Der Leuchtturm zeigte sich weiss vor grauem Hintergrund. Zeit, ins Bett zu gehen.leuchturm akaroa

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Blick auf unseren Balkon in Akaroa.

Am nächsten Morgen schien es, als ob der Tag ohne Regen auskommen würde. Das war zwar nicht ganz so, aber wir machten uns dennoch auf in die „Berge“ der Halbinsel. Das war auch deshalb eine unglaublich gute Idee, weil Akaroa von Kreuzschiffen angesteuert wird – was wir bis zu diesem Morgen nicht wussten. Jeden Tag überschwemmen Gruppen von Menschen mit gleichen Umhängetaschen und in gleichen Regenjacken das Städtchen und füllen die ausschliesslich winzigen Geschäfte. Dann schon unterwegs in die Berge zu sein, ist gut.

 

 

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