Es ging mit Regen weiter: In Te Anau, dem Tor zum Fiordland National Park meldete das Wetter-Bulletin einen Wetteralarm: Sehr starke Regenfälle für die nächsten 24 Stunden – und wir sollten genau dann auf ein Schiff und durch einen der Fjorde, den Doubtful Sound, gondeln. Unsere Nachfrage beim Veranstalter, ob bei dem Wetter die Tour durchgeführt werde, löste ein Grinsen aus… Also los.

Es regnete ca. 11,5 Stunden, während wir draussen waren. Aber es hat eben doch wieder mal alles auch seine gute Seite: Je mehr Regen je mehr spontane Wasserfälle bilden sich an den Hügeln und Bergen, weil das bisschen Grün an den Hängen bei weitem nicht alles von dem vielen Nass aufnimmt und ein Grossteil des Wassers schnurstracks den Weg nach unten sucht. Und so kam es, dass wir ganze Wasserfall-Wände sahen, umgeben von Grün in allen Schattierungen.

Als die Motoren des Schiffs nachts ruhten, waren einzig die Regentropfen zu hören.

Und noch einen Vorteil hatte das Wetter: Nach 24 Stunden zählten wir keinen einzigen Sandfly-Stich mehr als zuvor.
